Prävention aus einer Hand
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Das Präventionskonzept „fairnetzen“ hat zum Ziel, Kindern im Alter zwischen 9 und 12 Jahren Handlungskompetenzen im Umgang mit den „Neuen Medien“ zu vermitteln.


„fairnetzen“ behandelt dabei die Themenbereiche „Medienkunde“, „Medienkritik“, und „Mediennutzung“. Es soll dabei bewusst gemacht werden, dass im Netz dieselben Regeln gelten wie im realen Leben und das bedeutet, diese Regeln sowohl im eigenen Interesse, als auch im Interesse anderer zu beachten.

Folgende Themenbereiche werden behandelt:


Medienkunde



Medienkritik



Mediennutzung



Um zu vermeiden, dass Präventionsbemühungen nur kurzfristige Impulse geben, muss stets auf Nachhaltigkeit, Ganzheitlichkeit und Langfristigkeit geachtet werden.


Zielgruppenspezifität


Die Zielgruppe sind Kinder der 4. und 5. Jahrgangsstufe. Bei der Erstellung des Kompetenztrainings wurde konsequent darauf geachtet, dass die Kinder im Alter zwischen 9 und 12 Jahren sich mit den Inhalten identifizieren und die Ziele des Trainings somit auf sich beziehen können. Andernfalls wäre ein Transferdenken erforderlich, das man bei Kindern diesen Alters noch nicht voraussetzen kann. Als Zielgruppe wurden bewusst Kinder dieser Jahrgangsstufe gewählt, weil das Konsumverhalten meist noch nicht manifestiert ist und somit eine Einflussnahme noch möglich erscheint.


Die interaktiven Übungen sind den intellektuellen und körperlichen Fähigkeiten der Kinder angepasst, wodurch eine Überforderung durch das Training nicht zu erwarten ist.


Durch die Umsetzung mittels der zum Multiplikator ausgebildeten Lehrkräfte und Pädagogen ist eine kindgerechte Form der Vermittlung an die Zielgruppe gewährleistet.


Langfristigkeit


Mit einem einmaligen Training werden bei Kindern dieser Altersgruppe keine nachhaltigen Effekte erzielt.


„fairnetzen“ ist ein kompetenzorientiertes Programm, das seine Wirkung insbesondere dann entfaltet, wenn es über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird. Somit wird empfohlen, die Inhalte in kleinen Einheiten über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen umzusetzen. Im Idealfall wird das Konzept darüber hinaus noch durch weitere Präventionsmaßnahmen in anderen Jahrgangsstufen ergänzt.


Ganzheitlichkeit


Um beim Erwerb der Medienkompetenz einen optimalen Langzeiteffekt zu erzielen, wird eine fächerübergreifende Umsetzung des Konzeptes empfohlen. Auf diese Weise erlangen die Teilnehmer die Fähigkeit, über das vergleichsweise einfache Lernen und Wiedergeben von Inhalten hinaus, Wissen zu übertragen, Fähigkeiten zur Problemlösung zu entwickeln und Transferdenken zu vollziehen.

Nachhaltigkeit


Durch die oben genannten Kriterien, die bei der Erstellung des Konzeptes von hoher Bedeutung waren, kann von einer nachhaltigen Wirkung ausgegangen werden. Dies trifft jedoch nur in dem Ausmaß zu, welches in Form einer temporär angelegten Präventionsmaßnahme zu erreichen ist. Weitere und nicht minder bedeutsame Einflussfaktoren für Mediennutzung sind die Eltern, die Peer-Group, die Schule sowie alles was Einfluss auf die Sozialisation der Kinder hat.

Somit ist festzustellen, dass das Ziel einer kompetenzorientierten Mediennutzung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die durch die ausgebildeten Multiplikatoren im Rahmen der eigenen Möglichkeiten umgesetzt bzw. angestoßen werden soll.